
Die Arbeiten hinterfragen bestehende Normen, zeigen intime Grenzerfahrungen und eröffnen neue Perspektiven auf Subkultur, Erotik und Identität.
Besucher*innen erleben eine Mischung aus visueller Provokation, performativen Momenten und interaktiven Einblicken, die zum Nachdenken und zum Austausch anregen.
„BORDERS“ ein immersive Erlebnis, das Kunst, Kultur und soziale Reflexion miteinander verbindet.
Blog
Aus Sicht der Kuratorin
Als wir begannen, „BORDERS“ zu denken, war es zunächst nur ein inneres Bild; ein Raum, in dem sich Kunst und Intimität nicht ausweichen, sondern begegnen.
Mich interessierte nicht die Provokation um ihrer selbst willen, sondern die Frage, wie Grenzen entstehen, wer sie setzt und was geschieht, wenn man sie sichtbar macht. Aus dieser Fragestellung wuchs ein Konzept; aus dem Konzept eine Dramaturgie; aus der Dramaturgie ein Abend. Ich habe Künstler ausgewählt, die formal und inhaltlich Reibung erzeugen; große Positionen neben leisen Arbeiten gehängt, Performance bewusst neben Diskurs gestellt und den Raum so geführt, dass Neugier wichtiger wurde als Erwartung.
Kuration endet für mich nicht an der Wand. Ich formuliere Narrative, öffne Netzwerke und denke Verkauf und Sichtbarkeit mit. Dass Besucher überrascht wurden, diskutierten, kauften und länger blieben als geplant, war kein Zufall.
Es war das Ergebnis vieler professioneller Hände. Vielen Dank, an ein großartiges Team.
M, aus Berlin.
